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Deutscher Kinderschutzbund Ortsverband Biberach e.V.
 Ehinger Straße 9, 88400 Biberach, Tel.:07351-76100

 

Kindertreff, Wielandstraße 30, Eingang Mondstraße
Leitung: Doris Mailach
Tel. 07351 3400442

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Der Kindertreff bietet Kindern der Grundschulklassen 1 bis 4 während der Schulzeit Unterstützung bei den Hausaufgaben. Diese findet in der Zeit von 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr statt. Anschließend gibt es verschiedene Freizeitangebote bis 16.30 Uhr.

Für viele Schulkinder sind die Hausaufgaben eine lästige Angelegenheit und wir brauchen hin und wieder eine Menge Phantasie, um die Kinder zu motivieren. Doch die Kinder wissen, wie sie 1 ½ Stunden konzentriertes Arbeiten immer wieder „auflockern“ können. Folgender Dialog mag das veranschaulichen. Michael sitzt mit Eva und Ines am Tisch. Sie machen Hausaufgaben. Eva fragt Ines, ob sie zu Hause russisch spricht. Sie bejaht das, aber meint, sie sei keine Russin, sie sei Deutsche. Michael sitzt etwas verdruckst dabei, verdreht die Augen und gesteht: „Ich bin auch kein Deutscher. Ich bin Schwabe und spreche schwäbisch.“
Es ist nicht immer leicht, nach solchen Einlagen den (ernsten) Faden wieder zu finden, aber letztendlich trägt das und die muntere Kinderschar zu einer guten Atmosphäre im Kindertreff bei.

Freizeitangebote nach den Hausaufgaben und am Wochenende sind ebenso ein Schwerpunkt der Arbeit im Kindertreff. Hierzu gehören Museums- und Bauernhofbesuche genauso wie Bastel- und Sportangebote.

Kleiner Rohrspatz an der Gaisental-Grundschule

Rohrspatz
 

In der gemeinsamen Zeit werden Regeln und soziale Kompetenzen geübt. In den Ferien finden Freizeiten statt, wie Hallen- oder Freibad Besuch, mit der Dampflok „Öchsle“ nach Ochsenhausen in den Erlebniswald oder in den Tierpark „Friedrichsau“ nach Neu-Ulm. Die Kinder lieben diese Ausflüge.

Im "Kleinen Rohrspatz" an der Gaisental-Grundschule findet nun bereits seit drei Jahren an zwei Wochentagen ein Sozialtraining für ca. 10 Schüler der 1. und 2. Klasse statt. Im Anschluss an die Hausaufgabenbetreuung werden soziale Verhaltensweisen, sinnvolle Freizeitbeschäftigungen, Selbstständigkeit und Verantwortung eingeübt. Elternkontakte, die Zusammenarbeit mit Lehrern und Schulsozialarbeitern, sowie ggf. Kontakte zum Jugendamt gehören auch zu den Aufgaben unserer Fachkräfte.

Nach den Hausaugaben sind alle Kinder erst mal recht hungrig und zusammen schneiden wir Obst klein, das wir dann gemeinsam am Tisch mit Keksen verzehren. Dies ist auch die Zeit, in der wir Konflikte lösen, Unternehmungen und Vorhaben besprechen und den Kindern Gelegenheit geben eigene Geschichten zu erzählen. Danach haben wir noch Zeit für kreatives Gestalten, Bewegungsspiele, Brett- und Kartenspiele, Fußball und vieles mehr.

Treffpunkt 5+, Wielandstraße 30, Eingang Mondstraße
Leitung: Monika Krämer, Mitarbeiter: Gabi Posmyk, Lothar Schiro, Praktikanten von Jugend Aktiv und ehrenamtliche Helfer
Tel. 07351 3400442

5plus

Zielgruppe des Jugendtreff 5+ sind Kinder und Jugendlichen ab der 5. Klasse aller Schularten, die Unterstützung bei den Hausaufgaben benötigen und Lust auf Freizeitangebote haben. Dieses Angebot findet mit Kooperation mit Jugend Aktiv und Kinder- und Jugendbüro (Mabel Engler) statt.

Die Gruppe trifft sich von Mittwoch bis Freitag von 14.15 bis 16.00 Uhr. Freizeitangebote gibt es freitags von 15.30 bis 16.30 Uhr sowie an verschiedenen Wochenenden über das Jahr verteilt. Dazu gehören z.B. Tierheim- und Bauernhofbesuche, Museumsbesuche, Kinoabende, Sporttage, Multikulti-Projekte und vieles mehr.

Starke Eltern – Starke Kinder, Wielandstraße 30, Eingang Mondstraße
Kursangebot über das Verwaltungsbüro: Tel. 07351 76100

Ulm,7411-0000

Die Elternkurse „Starke Eltern – Starke Kinder“ wollen Mütter und Väter dabei unterstützen, mehr Sicherheit in der Erziehung ihrer Kinder zu entwickeln – stärker zu werden. Sie sollen auch dazu beitragen, das „Recht auf gewalt-freie Erziehung“, das Ende 2000 im Gesetz verankert wurde, zu verwirklichen.
Kinder, die mit Liebe, Offenheit und Vertrauen erzogen werden, werden starke Kinder. Der Elternkurs findet an 8 Abenden statt. Gemeinsam mit anderen Eltern sollen Antworten auf offene Fragen gefunden werden und das verstärkt werden, was Eltern gut machen. Für Erziehung gibt es keine Patentrezepte. Eltern können lernen, schwierige Situationen mit Geduld und Humor zu meistern.

Wesentliche Themen des Kurses sind:

 Werte der Erziehung
 Bedürfnisse von Eltern und Kinder
 Erkennen und Umgang mit Gefühlen
 Kommunikation (verbale und nonverbale,
 Geben von Rückmeldungen, Zuhören)
 Grenzen setzen
 Umgang mit Konflikten, Konfliktlösungen, Verhandlungskunst
 Treffen von Vereinbarungen
 Konsequenzen

Der Elternkurs „Starke Eltern – Starke Kinder“ wird in Biberach vom Kinderschutzbund in Kooperation mit der evangelischen Familienbildungsstätte angeboten. Bisher fanden 6 Kurse statt mit durchschnittlich 15 Eltern, davon meist 3 – 4 Väter, 1 – 2 Ehepaare, ansonsten Mütter.
Kursleiterinnen sind Theresa Hauel-Bügler, Psychologin und Familientherapeutin, Ute Kuhlmann, Sozialarbeiterin und Familientherapeutin.

Im Herbst 2015 beginnt ein neuer Kurs.

Der Begleitete Umgang, Ehinger Straße 9 (ehem. Gaststätte Mond)
Leitung: Isolde Müller-Bahr
Tel. 07351 24511

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Auch im Landkreis und in Biberach werden Eltern geschieden oder gehen Lebensgemeinschaften in die Brüche. Vielen Familien gelingt der schwierige Prozess der Trennung so, dass weiterhin (einigermaßen) konfliktfreier Um-gang zwischen Eltern und Kindern möglich ist. Oft genug sind die Konflikte zwischen den Eltern aber so heftig, dass die Kinder in die Auseinandersetzungen einbezogen werden und der Kontakt zum abwesenden Elternteil verloren geht. Kinder haben aber den Wunsch und das Recht, die Beziehung zu beiden Elternteilen aufrecht zu erhalten. Dabei hilft der Kinderschutzbund Biberach seit 2002 mit dem Angebot des Begleiteten Umgangs.

Begleitete Umgänge finden in Biberach in den Räumen des Kinderschutzbundes im "Mond" statt. Es begleiten derzeit 12 ehrenamtliche Mitarbeiter zu unterschiedlichen Zeiten Umgangsberechtigte und Kinder.
Für die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen findet etwa alle 8 Wochen ein Teamtreffen statt, in dem die laufenden Fälle besprochen werden.

Zugang zum Begleiteten Umgang besteht über das Familiengericht, über das Jugendamt oder direkt über den Kinderschutzbund.